Streuobst

Der Streuobstbau ist eine traditionelle Form des extensiven Obstbaus unter Verwendung großwüchsiger Obstbäume (sog. Hochstämme) und umweltverträglicher Bewirtschaftungs- methoden. Die Bäume stehen im Gegensatz zu niederstämmigen Plantagenobstanlagen häufig "verstreut" in der Landschaft.
Die Ursprünge des Obstbaus in Mitteleuropa liegen in den mittelalterlichen Klöstern und kamen später über die Bauern in den ländlichen Raum.

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Welche Sorte soll ich denn pflanzen?

www-streuobstapfel.de gibt die Antwort

Im Streuobstanbau werden bevorzugt hochstämmige Obstbäume gepflanzt. Über die Jahrhunderte entstanden durch Auswahl, Zufallssämlige und Züchtung hunderte verschiedener Sorten, darunter auch solche, die nur in einer Region (regionale Sorte) oder an einem Ort (Lokalsorte) besonders gut gedeihen. Um die 19. Jahrhundert- wende soll es in Deutschland über 2.000 Apfelsorten gegeben haben.

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Streuobstanbau in Berlin

Naturschutz Berlin-Malchow betreut seit 1992 mehrere Streuobstflächen im Raum Berlin-Lichtenberg und Berlin-Marzahn.
Auf den knapp 15 ha Flächen befinden sich etwa 1000 Obstbäume in 80 Obstsorten. Zu den bewirtschafteten Flächen gehören eine alte Obstanlage mit Äpfeln, Birnen, Pflaumen sowie neu angelegte Streuobstwiesen mit überwiegend hochstämmigen, historischen Apfelsorten.

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