Was wir machen

Das Naturschutzzentrum Schleipfuhl ist im östlichen Teil von Berlin Hellersdorf zu finden. Als Niedrigenergiehaus aus Holz und anderen Naturmaterialien gebaut, ist es unter anderem mit einer Photovoltaikanlage, einem Windrad und einer Regenwassersammel- anlage ausgerüstet. Das umfangreiche Veranstaltungs- und Projektangebot wird von Kitas, Schulklassen, Hortgruppen und Familien genutzt, um das Wissen über Natur und Umwelt zu erweitern. Ein Gartenteich, ein Weidentunnel mit Fühlpfad, ein Insektenhotel, ein Lehmbackofen, Kräuter- und Gemüsebeete sowie zwei Streuobstwiesen mit Lehrpfad bieten vielfältige Möglichkeiten zur Naturbeobachtung und praktischen Betätigung.

 

 

 

Tätigkeiten

Streuobstwiese

Im Jahr 2007 wurde mit dem Anlegen von Streuobstwiesen auf zwei jahrelang brachliegenden Flächen einer ehemaligen Schule und einer Kita begonnen. Inzwischen gedeihen hier über 70 Bäume in 23 alten Sorten. Die Wiesenflächen werden nur zweimal im Jahr einer Mahd unterzogen. Der komplette Verzicht auf synthetische Behandlungsmittel ermöglicht zudem große Vielfalt an auf der Fläche vorkommenden Pflanzen- und Tierarten. Die ersten kleinen Ernten wurden in den vergangenen Jahren eingefahren. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann der schönen Tradition einer Baumpatenschaft folgen und sich einen der gepflanzten Bäume als „Patenkind“ aussuchen.

Streuobstlehrpfad

Seit Mai 2015 entwickeln wir auf unseren Streuobstwiesen einen Lehrpfad zur Artenvielfalt dieses Biotops. Bienenschaukasten, Informationstafeln, Nisthilfen für Vögel und Insekten sind bereits zu sehen. Zahlreiche weitere Bestandteile werden für die nächste Zeit vorbereitet.

 

Amphibienschutz

Seit Anfang der 90-ger Jahre betreuen  Mitarbeiter unserer Einrichtung und ehrenamtliche Helfer einen Amphibien- schutzzaun zwischen Krepp- und Schleipfuhl. Dieser Einsatz verhindert den Tod vieler Frösche, Kröten und Molche  beim Überqueren der dicht befahrenen anliegenden Straßen. Kindergruppen aus Schulen und Kindergärten beteiligen sich an der Begehung dieses Zaunes und können so über praktischen Artenschutz ihre Kenntnisse vertiefen und Abneigungen überwinden.

 

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