Traditionelles 24. Storchenfest mit Meister Adebar im Nest

Jahreshöhepunkt auf dem Naturhof Berlin-Malchow

Jährlich lädt der Verein Naturschutz Berlin-Malchow am letzten Wochenende vor den Sommerferien zum Storchenfest auf den charmanten Naturhof ein. Im kommenden Jahr feiern wir das 25. Jubiläum am 15./16. Juni 2019.

 

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Da kiekste wa? – Eine Rarität in Berliner Naturschutzgebieten

Stolz wie Bolle, empfingen wir am 9. November 2017 unsere langersehnten Naturschutzhelfer auf vier Beinen. Eine gefährdete Rinderrasse wird die Weiden des gemeinnützigen Vereins Naturschutz Berlin-Malchow beleben, das „Deutsche Shorthorn“. Hierbei handelt es sich um die weltweit älteste, lebende Kulturrasse. Die Brüder Colling züchteten um das Jahr 1822 in Nordengland das Shorthorn, welches dann von Viehhaltern aus Schleswig-Holstein um 1840 zu einer deutschen Linie weitergezüchtet wurde. Es handelt sich um mittelgroße Rinder mit einem muskulösen und kantigen Körperbau, die an maritime Klimabedingungen und wechselfeuchte Böden gut angepasst sind.

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Ernte erster Streuobstäpfel

Bio-Klaräpfel im Hofladen

 

„Die Apfelernte hat auf den Nordberliner Streuobstwiesen begonnen! Die ersten Klaräpfel, auch Augustäpfel genannt, sind in unserem Hofladen erhältlich! Diese eignen sich ideal zur Zubereitung von Kompott oder Apfelmus.“

Wir retten Bedrohtes

Vielen ist bekannt, dass es Rote Listen für bedrohte Arten gibt. Ebenso bekannt ist, dass auch einheimische Tier- und Pflanzenarten, ja sogar Pilze betroffen sind.

Die Wenigsten haben aber vermutlich bisher davon gehört, dass es bereits seit 1994 auch eine Rote Liste für bedrohte Biotoptypen gibt. Biotop leitet sich von den griechischen Worten für „Leben“ und „Ort“ ab und bezeichnet einen bestimmten Raum einer Lebensgemeinschaft in einem Gebiet, kurz einen Lebensraum.

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Zählung Amphibienschutzzaun

Naturschutzzentrum Schleipfuhl

Die Erfassung der Amphibien am Schutzzaun erfolgte mit der Unterstützung von acht ehrenamtlichen Helfern vom 14. März bis zum 8. Mai 2018. Die Zahl der Tierfunde in diesem Jahr betrugen 204 Tiere. Dies ist eines der schlechtesten Ergebnisse seit Bestehen des Zaunes 1991. Als Ursache sind unter anderem der zunehmende Verlust an Lebensräumen und die fortwährend neu gestalteten Gärten, die häufig nicht nach naturnahen Kriterien angelegt werden, zu nennen.

Nisterfolg im Meisenhaus

Die Brutsaison im April brachte sieben Eier hervor, daraus schlüpften sechs Küken im Meisennistkasten. Besucher am Schleipfuhl können das quirlige Treiben aufmerksam über den Bildschirm im Eingangsbereich des Naturschutzzentrums beobachten.

Internationale Tag der Biodiversität 2018

Anlässlich des Internationalen Tages der Biodiversität, der am 22. Mai ist, lädt das Umweltbüro Lichtenberg zu einer ENTDECKUNGSREISE ZU NATURDENKMALEN im grünen Lichtenberg-Süd am 27. Mai ein. Auf einer gemütlichen circa 5 Kilometer langen Runde erkunden Sie gemeinsam mit Doreen Hantuschke, der Leiterin des Umweltbüros Lichtenberg, besondere der insgesamt 44 Naturdenkmale des Bezirkes. Naturdenkmale können Bäume, Findlinge oder Pfuhle sein; in Berlin-Lichtenberg sind jedoch ausschließlich Baumdenkmale ausgewiesen. Erfahren Sie Interessantes zu deren Geschichte und sinnieren Sie mit uns gemeinsam über das aktuelle und umfassende Thema der Biodiversität.

Start der Tour am S-Bahnhof Nöldnerplatz, Ausgang Lückstraße, 10317 Berlin. Die Tour endet am Tierpark Berlin, Ausgang Schloss Friedrichsfelde.

Sonniger Frühlingsauftakt zum Kartoffeltag

„Es wurde ein Blumenkörbchen angekündigt und siehe da, es erschien ein Kartoffelsäckchen.“
Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799; aus den Sudelbüchern)

Zum sonnigen Frühlingsauftakt „bestellten“ Kartoffel-Liebhaber vielfältige Sorten und Formen wie Hörnchen und Kipfeln. Der VERN e.V. (Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen) beriet rund um die tolle Knolle – Anbau, Pflege, Resistenzen. Auch die hausgemachten, deftigen Erdäpfel-Gerichte im Storchencafé stimmten die Gäste heiter auf die anstehende Gartensaison ein– ein Hoch auf die diverse Knolle mit der erdigen Schale.

Storchen-Intermezzo im Schornsteinnest

Anfang April setzte ein Storch mit seiner um die zwei Meter weiten Flügelspanne zur sanften Landung in das Nest auf dem Schornstein an. Erste Fotos zeigten, dass er noch nicht beringt war.

Die folgenden zwei Wochen verbrachte er häufig, z.B. vormittags, im Nest. Seit Anfang Mai hörte man ihn vermehrt klappern. Am 9. Mai zog dann ein zweiter Storch seine Kreise über dem Hofgelände. Um das Wochenende nach Christi Himmelfahrt gesellte sich vermutlich eben dieser Neuankömmling schließlich zu dem ersten Storch ins Nest.

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Städtebau mit massiven Einfluss auf Berliner Störche

Wohnungsbau im Blankenburger Süden –
4 Wochen Zeit zur Bürgerbeteiligung,

Ihre Meinung ist entscheidend für ein weiterhin grünes, lebenswertes Blankenburg ohne Verkehrsinfarkt! Bürgerbeteiligung an der Städteplanung und der Verkehrslenkung gefragt:
Nur vier Wochen Zeit haben die Anwohner*innen und Bürger*innen, um ihre Fragen und konstruktiven Anregungen im Sinne eines funktionierenden Blankenburgs ohne Verkehrschaos im Online-Beteiligungsverfahren einzubringen bzw. über drohende Szenarien der Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Wohnen die Augen zu öffnen, unter:
https://mein.berlin.de/projects/online-dialog-zu-drei-entwicklungsalternativen-im-/

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Tomaten-Tag am 5. Mai 2018

Rund 2000 Pflanzen standen am Samstag, dem 5. Mai, auf unserem Naturhof in Malchow für Balkongärtner und Gartenfans zum Erwerb bereit. Der VERN e.V. (Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen) bot neben mannigfaltigen Tomatensorten und Saatgut auch Paprika-, Gurken-, Zucchini- und Kürbispfänzchen an. Besondere Sorten waren z.B. das Ochsenherz, Red Peach, rote Zora, Evergreen oder die albanische Reisetomate.

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Die Neuen Roten Listen –
kein Grund zur Freude


Biodiversität
und Vielfalt ist in aller Munde und dennoch werden die Listen bedrohter und ausgestorbener Arten immer länger. Festgehalten werden diese Umstände in den Roten Listen. Da nur geschützt werden kann, was vorher als bedroht erkannt wurde, werden seit Jahrzehnten Listen erstellt, in denen Länder und Regionen die dort heimischen Arten und die Entwicklung ihrer Vorkommen beschreiben. In Deutschland erschienen 1951, 1966 und 1967 erste kommentierte Verzeichnisse gefährdeter Pflanzen- und Vogelarten. Sie enthielten bereits Hinweise für Schutzmaßnahmen. Die erste ‚richtige‘ Rote Liste gefährdeter Arten erschien 1971 und konzentrierte sich auf Vogelarten.

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KITCHEN POSSIBLE
Lehrküche wird renoviert

Pinsel ahoi! Im April startet die Renovierung unserer Naturlernküche dank des gewonnenen SMS-Votings! Unsere FÖJler schwingen die Pinsel für die Streich- und Gestaltungsarbeiten und packen tatkräftig an.
„In jede hohe Freude mischt sich eine Empfindung der Dankbarkeit.“ (Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach) - Dank des fleißigen Beteiligung an der SMS-Sparkassen-Aktion kommen uns nun satte 1000 Euro für die gründliche Renovierung der Naturlernküche zu Gute. Bald rühren, kneten, backen wieder tüchtig zahlreiche Kita- und Schulkinder in der hergerichteten Naturlehrküche und lernen, gesunde Speisen zuzubereiten.